Aufräumen mit den Tipps von Marie Kondo

Am gepostet durch Nicola Schmitt in Anleitungen und Tipps

Ordnung schaffen ist für die meisten Menschen eine unangenehme Pflicht – nicht für die Japanerin Marie Kondo. Bereits in jungen Jahren entwickelte sie eine Vorliebe für das Aufräumen und kreierte schließlich ein erfolgreiches System: das Magic Cleaning. Man entscheidet kompromisslos, welche Gegenstände man wegwirft und welche man behält. Beim Magic Cleaning räumt man nicht Stück für Stück auf. In möglichst kurzer Zeit soll ein ganzes Haus, eine komplette Wohnung entrümpelt werden. „Nur durch das radikale Aufräumen in einem Rutsch wird ein drastischer Bewusstseinsprozess ausgelöst“, schreibt Marie Kondo. Der Aufräumprozess muss nicht an einem Wochenende erledigt werden, sollte aber nicht länger als ein halbes Jahr dauern. Nur so sei garantiert, dass man nicht wieder ins Chaos verfällt. Denn ein geordnetes Umfeld macht uns zu selbstbewussteren, zufriedenen sowie ausgeglichen Menschen. Befreien Sie sich also von unnötigem Ballast.

 

Behalten, was Sie glücklich macht

„Wer beim Aufräumen nur ans Wegwerfen denkt, tut sich keinen Gefallen. Und warum? Weil man nicht in erster Linie die Dinge heraussuchen soll, die wegkommen, sondern die, die man behalten möchte“, rät Marie Kondo. Bei der Aufräumexpertin wird nicht nach Räumen entrümpelt, sondern nach Kategorien. Dabei sollten Sie eine bestimmte Reihenfolge einhalten: Kleidung, Bücher, Papiere, Kleinkram, Erinnerungsstücke. Beginnen Sie mit dem Kleiderschrank, der Garderobe und allen anderen Orten, an den Sie Ihre Kleidung aufbewahren. Sie sammeln alles auf einem großen Haufen. Wenn Sie dann einen bestimmten Gegenstand in den Händen halten, sollten Sie hinterfragen, ob er Sie glücklich macht. Ist das nicht der Fall, trennen Sie sich einfach von ihm. Dieses Vorgehen wird auch für die anderen Kategorien wiederholt. Letztendlich bleiben Ihnen nur die Gegenstände erhalten, die in Ihnen positive Gefühle auslösen. Allen bleibenden Besitztümern wird ein fester Platz zugewiesen.

 

So nutzen Sie Schränke und Kommoden

Bringen Sie die Kategorien getrennt nach ihrem Material unter. Indem Sie kleine Boxen nutzen, können Sie innerhalb der Schubladen noch mehr Struktur schaffen. Füllen Sie die Schubladen und Boxen aus, aber überfüllen Sie sie nicht. Beim Öffnen des Schrankes bzw. der Kommode sollten Sie auf einen Blick sehen, was an welchem Ort liegt und es leicht herausnehmen können. Leichtere Dinge kommen nach oben, schwerere nach unten.

 

Erinnerungsstücke wertschätzen

Persönliche Schätze sollte man nicht in einer Schachtel verstecken. Setzten Sie sie lieber gezielt in Szene. Kleinere Accessoires, wie Stofftiere oder Miniaturen, lassen sich ideal in einem Arrangement vereinen und auf einem Tablett präsentieren. Marie Kondo schlägt vor, eine Art „Altar“ zu schaffen. Ein bestimmter Ort, an dem kostbare Erinnerungsstücke aufbewahrt werden. Mit Postkarten, Geschenkpapier und Postern lassen sich die Innenwände von Schränken sowie die Böden von Schubladen verschönern. So verleihen Sie Ihren Möbeln eine ganz individuelle Note.

 

Shoppen für diesen Wohntrend

Wir haben für Sie ein paar Produkte zusammen gestellt, die Ihnen das Aufräumen erleichtern und mit denen Sie Ihre Erinnerungsstücke dekorativ inszenieren können.

Nach oben